Die Sankt Jakobus Apotheke 
in Lenggries.


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Seit 1976 ist die St. Jakobus Apotheke in Lenggries Ihr kom­pe­ten­ter und per­sön­li­cher Part­ner in ge­sund­heit­li­chen Be­lan­gen. Von Pfle­ge und Kos­me­tik bis zur Be­treu­ung von chro­ni­scher Me­di­ka­ti­on. Für Fa­mi­li­en, Be­rufs­tä­ti­ge, Se­nio­ren, Tou­ris­ten und je­den, der ein be­son­de­res An­lie­gen hat.


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Er­näh­rung/Ab­neh­men mit Er­folg

Er­näh­rung ist die Ba­sis für Ge­sund­heit. Wir bie­ten ei­ne be­son­de­re Be­ra­tungs­leis­tung durch ge­schul­tes Fach­per­so­nal wie ei­ne Fach-PTA für Er­näh­rungs­be­ra­tung und ei­ne Fach-Apo­the­ke­rin für Er­näh­rungs­be­ra­tung.

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Na­tur­heil­kun­de und Ho­möo­pa­thie kön­nen Er­gän­zun­gen und Al­ter­na­ti­ven zur klas­si­schen Schul­me­di­zin dar­stel­len. Wir füh­ren ei­nes der grö­ß­ten Sor­ti­men­te in Lenggries und be­ra­ten Sie um­fas­send und kom­pe­tent.

Kosmetik

In unserem umfangreichen Kosmetiksortiment finden Sie viele exklusive Marken zu attraktiven Preisen. Das fachlich geschulte Team geht besonders auf die gesundheitlichen Aspekte Ihrer Haut ein und findet für jeden Hauttyp die passende Lösung.

Für die Fa­mi­lie

Als El­tern kön­nen wir nach­voll­zie­hen, wel­ch gro­ßes Glück jun­ge Fa­mi­li­en er­le­ben. Und wir ken­nen auch die Her­aus­for­de­run­gen. Da­her kön­nen wir Sie op­ti­mal be­ra­ten und ste­hen Ih­nen und Ih­rer Fa­mi­lie bei al­len Ge­sund­heits­fra­gen mit Rat und Tat zur Sei­te – spre­chen Sie uns an!

GE­SUND­HEITS­THE­MEN


Die For­schung schrei­tet im­mer wei­ter vor­an. Ge­ra­de in Sa­chen Ge­sund­heit tut sich viel. Wir ha­ben auf un­se­rer In­ter­net­sei­te ein Ma­ga­zin in­te­griert, in dem wir interessante Bei­trä­ge und Ar­ti­kel ver­öf­fent­li­chen.

Medikamente zum Tabak-Ausstieg sollen Kassenleistung werden




Mit dem Rauchen aufzuhören, fällt Tabak-Abhängigen meist schwer. Medikamente können dabei helfen. Laut Gesundheitsausschuss des Bundestages sollen künftig die Krankenkassen die Kosten dafür tragen. Foto: Andrea Warnecke/dpa - (c)dpa-infocom GmbH

Berlin (dpa) - Von ihrer Sucht wegzukommen, fällt vielen Rauchern schwer - am Geld soll das seltener scheitern. Medikamente für einen Tabak-Ausstieg sollen nach Plänen der großen Koalition künftig von der Kasse bezahlt werden können.


«An keiner anderen Droge sterben weltweit und auch hier in Deutschland mehr Menschen als an den Folgen des Rauchens», sagte die Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig (CSU) nach einem entsprechenden Beschluss des Gesundheitsausschusses am Mittwoch (9. Juni). «Wir werden daher noch in dieser Legislaturperiode dafür sorgen, dass die Unterstützung beim Rauchstopp noch besser, noch zielgerichteter, noch einfacher wird.»


Anspruch auf Arzneimittel zur Tabakentwöhnung


Konkret sollen gesetzlich Versicherte, bei denen «eine schwere Tabakabhängigkeit» festgestellt wurde, Anspruch auf eine einmalige Versorgung mit Arzneimitteln zur Tabakentwöhnung bekommen. Welche Medikamente unter welchen Voraussetzungen in Therapieprogrammen verordnet werden können, soll der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen festlegen. Eine Folge-Versorgung mit solchen Mitteln soll frühestens nach drei Jahren möglich sein. Die vom Ausschuss angenommenen Pläne sollen an ein anderes Gesetz angehängt werden, das der Bundestag am Freitag beschließen soll.


«Tabakentwöhnung wird zur Kassenleistung», sagte Unionsfraktionsvize Stephan Stracke (CSU) der dpa. Dies sei ein fundamentaler Wechsel in der Drogenpolitik. «Damit erleichtern wir rund drei Millionen schwer abhängigen Raucherinnen und Rauchern den Ausstieg aus einer Droge, die oft zu schweren Erkrankungen führt.» Im Rahmen anerkannter Programme bekämen sie Anspruch auf Entwöhnung mit Nikotinpflastern und Arzneimitteln. Die SPD-Gesundheitsexpertin Sabine Dittmar sagte der dpa, vorbeugende Maßnahmen wie Werbebeschränkungen, Warnaufdrucke oder Präventionskampagnen seien wertvoll. Sie reichten aber allein offensichtlich nicht aus, um Erkrankungen zu vermeiden. Der einmalige Leistungsanspruch auf Arzneimittel sei da eine wichtige Ergänzung.


Nikotin-Ersatzpräparate und Verhaltenstherapien


Die Drogenbeauftragte Ludwig sagte: «So hilft der Rauchausstieg nicht nur der Gesundheit, sondern auch dem Geldbeutel.» Die Möglichkeit zur Kostenübernahme zielt auch darauf, dass es viele einkommensschwächere Raucher gibt. Sie soll weitere Anreize setzen, damit mehr Abhängige nach Rücksprache mit dem Arzt oder ihrer Ärztin Ausstiegsbehandlungen angehen. Dazu zählen Programme mit Nikotin-Ersatzpräparaten und Medikamenten, die Entzugserscheinungen mildern - auch verbunden mit Verhaltenstherapien. Insgesamt unternimmt nach Studiendaten nur jeder fünfte Raucher hierzulande überhaupt einen Ausstiegsversuch im Jahr.


Rauchen und ebenso Alkohol richten nach wie vor mit Abstand die größten Gesundheitsschäden in Deutschland an - auch wenn der Konsum zuletzt sank. Jährlich sterben nach Angaben der Drogenbeauftragten rund 127.000 Menschen an den Folgen von Tabak-Konsum. Ludwig will mit einer kürzlich gestarteten Aufklärungskampagne von Bundesregierung und Gesundheitsakteuren auch langjährige Raucher stärker zum Aufhören ermuntern, die seit 20 oder 30 Jahren zu Zigaretten greifen. Auf einer Webseite sind «Rauchstopp-Angebote» mit Hilfsmöglichkeiten gebündelt zu finden - und auch ein «Ersparnisrechner» als Motivation.


Details der Kostenübernahme für Medikamente zum Tabak-Ausstieg sollen noch genauer geregelt werden. Unter dem Anspruch soll zunächst ein Entwöhnungsversuch mit einem Programmdurchlauf zu verstehen sein, wie es in der Begründung des Koalitionsantrags heißt. Der Gemeinsame Bundesausschuss als oberstes Entscheidungsgremium des Gesundheitswesens soll dann auch noch weitere Voraussetzungen regeln: etwa zu Anforderungen an die Ausstiegsprogramme, für die Arzneimittel verordnet werden können - und wie bestimmt wird, dass man eine «starke Tabakabhängigkeit» hat.


© dpa-infocom, dpa:210610-99-938659/2



Autor: Andrea Warnecke - 10.06.2021